Kontakt

FAQ

Blog

Deko-Checkliste für 0€

Warum nicht selber machen? 5 Gründe für eine Dekorateurin
2. Juli 2019

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Eine große Herausforderung für Frischverlobte ist die Hochzeitsplanung tatsächlich deshalb, weil die beiden meist keine Erfahrung mitbringen. Woher auch? Bei einem sehr großen Teil meiner Kunden ist es die erste Hochzeit (und wünschenswerter Weise natürlich auch die einzige 😉 ).

Witziger Weise ist bei den Paaren mit Erfahrung (z.B. da sie Freunde oder Verwandte bei den Vorbereitungen unterstützt haben oder weil sie zuvor schon ihre standesamtliche Hochzeit größer gefeiert haben) die Antwort auf die Frage, warum sie mich kontaktiert haben, häufig gleich: weil wir uns den Stress nicht antun wollen.

Aber woher kommt der Stress und ist er vermeidbar?

Meine Antwort: Es kommt tatsächlich darauf an. Gut vorbereitet zu sein, hilft aber ganz bestimmt Stress zu reduzieren. 

Ich habe euch daher hier einmal meine fünf besten Gründe aufgelistet, warum es sinnvoll ist professionelle Unterstützung für Dekoration und Blumen hinzuzuziehen. 

1. Ihr könnt erst am Tag der Hochzeit in die Location

Heiratet ihr an einem Samstag in einer beliebten Location, dann ist es leider wahrscheinlich, dass ihr erst am Tag der Hochzeit eure eigene Hochzeitsdekoration aufbauen könnt. Das kann je nach Zeitplan hart, aber manchmal auch unmöglich sein. Schließich seid ihr an dem Tag mit Styling, Familie und eben auch mit Heiraten beschäftigt. Von Bekannten, die DIY-Hochzeiten gefeiert haben, habe ich schon Geschichten gehört, dass der Bräutigam aufgebaut und seiner Braut, die gerade beim Styling saß, Whatsapp-Bilder gesendet hat. Klingt stressig, oder? Das denke ich auch. 

So schafft ihr Abhilfe: Ich würde euch in jedem Fall raten euch Unterstützung beim Aufbau zu suchen. Dass muss nicht zwingend ein Profi sein, sondern auch in eurem Gästekreis finden sich meist bereitwillige, zuverlässige Personen, die euch gerne zur Hand gehen. Viele Brautpaare möchten ihre Gäste aber nicht einspannen. Vielleicht ist das bei euch auch so? Falls ja, dann macht es Sinn den Aufbau auszulagern.

2. Ihr fühlt euch mit der kreativen Arbeit überfordert und setzt euch unter Druck

“Ich habe so tolle Sachen gesehen und weiß gar nicht, wie ich das umsetzen soll!” Das ist bei einigen meiner Kunden der Ausruf auf die Frage, warum sie sich für ein Dekokonzept interessieren. Gleichzeit besteht aber auch der Anspruch, dass sie in ihre Hochzeitsocation kommen möchten und vom Anblick geflasht sein möchten. Geht es dir ähnlich? 

Damit dies gelingt, ist es notwendig einen stimmigen Dekofaden zu spinnen und ihn im Laufe der Planung beizubehalten. Hier ist weniger oft mehr. Denn viele verschiedenen Stile oder Elemente, die ohne Konzept platziert werden, können sich gegenseitig die Schau stehlen und dafür sorgen, dass der WOW-Effekt ausbleibt. Eine Dekorateurin oder Wedding Designerin spinnt euch diesen Faden und verfolgt diesen auch. Mit einer gewissen Objektivität und Erfahrung werden eure Dekoelemente ausgewählt und ganz bewusst in einer ganz bestimmten Menge platziert. Das schont nicht nur eure Nerven, sondern auch euer Budget.

3. Ihr benötigt Deko in einer großen Menge

Für die Hochzeit benötigt ihr einiges am Deko. Mehrere Tische wollen dekoriert werden und drumherum soll es auch noch stimmig sein. Wenn man die ganze Deko neu kauft, kann tatsächlich schnell ein vierstelliger Betrag zusammenkommen. Natürlich kann man die Objekte im Nachhinein wieder versuchen zu verkaufen, aber das kann je nach Deko schwergängig sein und dann verstauben die Schätze im Keller oder auf dem Dachboden.

Ich achte immer darauf, dass ich euch so viele Elemente wie möglich leihweise zur Verfügung stelle. Ihr bezahlt eine Leihgebühr, die Dekoobjekte sind auf eurer Hochzeit und danach seht ihr sie nie wieder. Und für die Umwelt ist es auch besser, wenn Dinge mehrfach verwendet werden. 

4. Ihr müsst einiges an Zeit für Basteleien einplanen

Ich glaube, ich habe noch keine Hochzeit dekoriert, für die ich nicht irgendetwas gebastelt habe. Das gehört einfach dazu. Viele meiner Paare schließen eigene Basteleien von vorneherein aus, weil sie da keinen Nerv drauf haben. Für Paare, die doch selber Hand anlegen möchten, versuche ich immer ein Teil zu empfehlen, das in einer kurzen Zeit frustfrei erarbeitet werden kann. In der Tat darf die Zeit nämlich nicht unterschätzt werden, die es braucht um Bastelarbeiten für Hochzeiten fertig zu stellen. Möchtet ihr z.B. für jeden Gast ein Gastgeschenk selber machen, dann macht ihr dieselbe Bastelei häufig rund 100 Mal. Schade wäre es dann, wenn am Ende die Qualität leidet, weil ihr nur noch genervt seid. 

5. Ihr müsst euch bei einem emotionalen Thema alleine einigen

Die Hochzeitsplanung kann sehr emotional sein, so natürlich auch bei der Auswahl der Dekoration. Nicht nur, weil die Verbindung zu einem anderen Menschen zu besiegeln natürlich emotional ist, sondern auch weil ihr gemeinsam plant. Das bedeutet zwei Vorstellungen, zwei Geschmäcker und auch zwei Prioritäten, die aufeinanderprallen. Ihr wäret nicht das erste Pärchen, das sich während der Zeit das ein oder andere Mal in die Haare bekommt. 

Mit einer Dekorateurin habt ihr einen Mediator an der Seite, der stets eure beiden Vorstellungen zu vereinen gedenkt. Ebenfalls ist es meine Aufgabe Kompromisse für euch zu erarbeiten und Verständnis für den anderen zu schaffen. Beispiele sind hier Aufschlüsselung von Kosten, Erklärungen von Trends, Tipps von Alternativen etc. 

Hattet ihr diese Punkte auf den Schirm? Tatsächlich sind einige davon zu Beginn der Hochzeitsplanung gar nicht so offensichtlich. Wenn ihr diese von vornherein entspannt angehen möchtet, dann ist eine professionelle Wedding Designerin definitiv eine gute Entscheidung!

Mehr aus der gleichen Kategorie

0 Kommentare